Wandern auf Madeira
die Ponta de São Lourenço

Agave mit riesigem Blütenstand (1992)Die Ponta de São Lourenço kann man nur zu Fuß oder allenfalls mit dem Mountain Bike erkunden. Man kann zwar bis hin fahren, aber die eigentliche Halbinsel ist nicht befahrbar.

diese 'Distel' ist eine stachelige Kardone (1992)Man kann prinzipiell schon ab Caniçal wandern. Man kann dann unterwegs in Praínha Halt machen (geht natürlich auch mit dem Auto) und versuchen eine Andeutung von Strand zu finden. Ein weiterer Stop bietet die Ponta das Gaivotas wo einige Bergkristallfelsen der Besichtigung harren.

Auf der Ponta de São Lourenço bietet sich einem ein ganz anderes Bild als sonst auf Madeira. DieHalbinsel ist relativ trocken und daher der Bewuchs nur spärlich. Es wachsen hier vorwiegend Gras und kleine "Steingartengewächse". Auch findet man eine Art Distel und Agaven.

felsige Bucht an der Nordseite der Ponta de Sao Lourenco (1992)Die Felsen in der Bucht näher betrachtet (1994)Folgt man dem Hauptweg vom Parkplatz aus rechts hinunter, so gelangt man mit Aussichten auf die Baía da Abra, die Bucht an der südlichen Seite der Ponta, an die Nordseite, wo man von einem Felsvorsprung auf eine herrliche Bucht mit bizarren Felsen und interessanten Farbschattierungen blickt. An dieser Stelle sollte man  jedoch Vorsicht walten lassen, da es hier schätzungsweise 100 Meter über dem Meer meist sehr windig ist und die Stelle keinerlei Sicherung in Form von Geländer aufweist.

Felszeichnung in der Bucht (1992)

irgendwo am Ende der Landzunge hat jemand sein Haus gebaut (1992)Weiter dem Weg folgend führt ein Weg wieder zur Südseite wo die Baía da Abra ein weniger rauhes Bild bietet. Hier kann man bis zum Leuchtturm schauen.
Weiter auf die Ponta de São Lourenço sollten sich nur trittsichere Wanderer wagen, da der Pfad jetzt praktisch nicht mehr vorhanden ist und häufig über abfallende Felspartien geklettert werden muß. Hier ist auf jeden Fall geeignetes Schuhwerk wichtig. Der Weg ist, da ansonsten nicht zu erkennen, mit weißen Flecken markiert. Die Markierungen sind nicht übermäßig häufig und man muß sehen, daß man nicht andere weiße Flecken (z.B. Hinterlassenschaften von Möwen) mit den richtigen Markierungen verwechselt.